Prüfungsangst – Nein danke!

Ausbildungsbegleitende Hilfe (abH)

Betrieb und Berufsschule bilden die Fundamente für das weltweit anerkannte duale Ausbildungssystem in Deutschland. Neben den vielen Vorteilen, die diese direkte Verbindung von Theorie und Praxis zu bieten hat, gibt es für viele Jugendliche aber auch Engpässe, was die Aneignung und Vertiefung theoretischer Kenntnisse betrifft. Besonders dann, wenn betriebliche Arbeitsspitzen, Urlaubszeiten die Auszubildenden fordern oder einfach nur wenig Zeit bleibt für die Erledigung der Hausaufgaben, kann es passieren, dass die schulischen Leistungen den der Praxis hinterherhinken. Um die Ausbildung nicht zu gefährden, bietet die DAA bundesweit ausbildungsbegleitende Hilfen an, die von betrieblichen Auszubildenden aber auch von jungen Menschen, die sich in einer Einstiegsqualifizierung befinden, genutzt werden können. Mehr als 5.000 Auszubildende haben bisher mit diesen von der DAA angebotenen Unterstützungsleistungen ihre berufstheoretischen Leistungen verbessern können und ihre Kammerprüfungen - fast ohne Prüfungsangst- bestanden.

 

Für wen?

Auszubildende, die ohne die Förderung eine Berufsausbildung nicht fortsetzen oder erfolgreich beenden können oder Teilnehmende aus einer beruflichen Einstiegsqualifizierung, die eine Berufsausbildung anstreben.

 

Wozu?

Mit ausbildungsbegleitenden Hilfen soll jungen Menschen die Aufnahme, Fortsetzung sowie der erfolgreiche Abschluss einer erstmaligen betrieblichen Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen ermöglicht und Ausbildungsabbrüche verhindert werden. Als Zusatzangebote für Jugendliche, die sich in einer beruflichen Einstiegsqualifizierung befinden und ihre Chancen auf einen Übergang in eine Berufsausbildung verbessern wollen.

 

Wer hilft weiter?

Bei Interesse an ausbildungsbegleitenden Hilfen ist die zuständige Agentur für Arbeit aufzusuchen. Sie kann den Bildungsträger benennen, der vor Ort diese Hilfen anbietet.